Forumtheater für Schulklassen.

Ihre Schülerinnen und Schüler spielen Konflikte aus ihrem Alltag nach und proben neue Lösungen, begleitet von zwei Profis vom Theater. Die Szenen bringen sie selbst mit. Diese Themen tauchen dabei oft auf.

Workshop anfragen
  • Mobbing und Ausgrenzung
  • Konflikte zwischen Mädchen und Jungen
  • Rassismus
  • Prüfungsangst
  • Häusliche Gewalt
  • Streit im Schulalltag

So läuft ein Termin ab.

  1. Aufwärmen

    Zwei bis drei Übungen aus der Theaterpädagogik. Die Klasse wird locker, Vertrauen entsteht, und alle bekommen Lust, auf die Bühne zu gehen.

  2. Szenen entwickeln

    In Gruppen von vier bis sechs Personen entstehen kurze Szenen aus dem eigenen Alltag. Sie dauern ein bis zwei Minuten und enden bewusst ungelöst.

  3. Analysieren

    Eine Trainerin oder ein Trainer fragt mit der Klasse: Worum geht es eigentlich? Was brauchen die Beteiligten? Woher kommt der Konflikt?

  4. Forum und Lösung

    Die Klasse schlägt Lösungen vor. Wer eine Idee hat, ruft Stopp, übernimmt eine Rolle und spielt die Szene anders weiter.

Was Ihre Klasse dabei übt

  • Empathie
  • Kommunikation
  • Kritisches Denken
  • Selbstbewusstsein
  • Demokratiefähigkeit
  • Konfliktfähigkeit

Was Sie für die Planung wissen sollten.

Mindestens zwei Termine

Wir empfehlen mindestens zwei Termine mit je drei bis vier Schulstunden. Beim zweiten Termin kann die Klasse an das anknüpfen, was sie beim ersten erlebt hat.

Forumtheater passt auch gut in eine Projektwoche.

Der Raum

Für eine einzelne Klasse reicht das Klassenzimmer. Bei größeren Gruppen eignen sich Aula oder Musiksaal.

Die Lehrkräfte

Es hilft, wenn eine Lehrkraft oder die Schulsozialarbeit dabei ist und das Gelernte später im Schulalltag aufgreift. Manche Klassen sprechen offener, wenn keine Lehrkraft im Raum ist. Das entscheiden wir gemeinsam mit Ihnen.

Kosten und Finanzierung.

500 € pro Termin

Wir kommen immer zu zweit. Das Honorar beträgt 250 € pro Trainerin oder Trainer.

Wer das bezahlt, klären wir vorab mit Ihnen.

Für die Finanzierung gibt es mehrere Wege:

  • Förderprogramme der Stadt oder Gemeinde
  • Förderprogramme des Landes oder des Bundes
  • Der Förderverein Ihrer Schule

An diesen Schulen haben wir schon gespielt.

  • Theodor-Heuss-Gymnasium Aalen
  • Schillerschule Aalen
  • Realschule auf dem Galgenberg Aalen
  • Schubart-Gymnasium Aalen
  • Hermann-Hesse-Schule Aalen
  • Justus-von-Liebig-Schule Aalen
  • St. Jakobus-Gymnasium Abtsgmünd
  • Anna-Essinger-Gymnasium Ulm
  • Pestalozzischule Ulm
  • Albert-Einstein-Gymnasium Ulm

Häufige Fragen von Schulen.

Wer bezahlt den Workshop?

Das klären wir vor dem ersten Termin gemeinsam. Oft gibt es Geld aus Förderprogrammen der Stadt, des Landes oder des Bundes. Manchmal wird unsere Gruppe direkt gefördert, manchmal Ihre Schule, und in vielen Fällen übernimmt der Förderverein die Kosten.

Sollen Lehrkräfte dabei sein?

Meistens ja. Lehrkräfte oder Schulsozialarbeitende können das Gelernte später im Schulalltag aufgreifen.

Manchmal ist etwas Abstand besser, weil Schülerinnen und Schüler dann offener über ihre Probleme sprechen. Das besprechen wir mit Ihnen vorher.

Können wir auch nur einen Termin buchen?

Für Schulen empfehlen wir mindestens zwei Termine. So hat die Klasse Zeit, Vertrauen aufzubauen und das Gelernte zu festigen.

Wie finden wir das passende Thema?

Im ersten Gespräch erzählen Sie uns, was in der Klasse gerade los ist. Danach passen wir Übungen und Ablauf an Ihre Klasse an. Die Szenen selbst entwickeln die Schülerinnen und Schüler aus ihrem eigenen Alltag.